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Reformationsbrötchen
Kaum ist der Sommer vorbei ist schon fast Weihnachten.
Ab 21. September backen wir für Sie wieder Reformationsbrötchen

Es ist der Vorbote des Christstollens und bildet sozusagen eine Brücke zu Weihnachten. Mitte September wiegen wir emsig Mandeln und Rosinen - und setzen das Hefestöckel an für die Reformationsbrötchen. Rein geschmacklich bietet das Reformationsbrötchen mehr, als ein simples Milch- oder Rosinenbrötchen und weniger als ein schweres Stück Stollen. Es ist eine Art leichter Stollenteig, den wir anbieten.

Das Siegel des Reformators?

Apropos Aussehen: Ein echtes Reformationsbrötchen muss vier Spitzen besitzen - und einen roten Klecks in der Mitte - meist ist es ein wenig Erdbeer- oder Kirschmarmelade. Die Form soll kein Zufall sein, sondern uns in besonderem Maße an den Namensgeber der Süßigkeit erinnern - an Martin Luther. Anzunehmen ist, dass Martin Luther diese Köstlichkeit noch nicht zum Frühstück speiste, aber die Bäcker vergangener Jahrzehnte immerhin eine clevere Marketingidee hatten und ein protestantisches Pendant zum katholischen Martinshörnchen-Brauch gegensetzen wollten. So ließen sich die Bäcker von Luthers Siegel, der "Luther-Rose", inspirieren. Luther soll seine Schriften mit dem Siegel in Form einer Lutherrose unterzeichnet haben. Der Klecks Marmelade soll ein rotes Herz mit Kreuz versinnbildlichen.

Meinungen zur Herkunft gehen auseinander

 Sein kann es aber auch, dass die viereckige Form der Bischofsmütze, einer Mitra, die Inspiration für das Brötchen lieferte. Eine genaue Antwort zur Herkunft und Bedeutung der Süßigkeit kann wohl keiner eindeutig beantworten. Wie es auch sein mag, die süßen Teilchen dürfen auf protestantischen Frühstückstischen am heutigen Feiertag nicht fehlen. Die Lutherischen dürfen nämlich am 31. Oktober lange ausschlafen und dann genüsslich und ausgiebig frühstücken. Die Glaubensfreunde aus dem katholischen Lager sollen auch in den Feiertagsgenuss kommen - aber nicht in die des besonderen Brötchens. Die gibt es nur im Luther-Land.

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Unser Angebot

Leipziger Lerchen

Die "Leipziger Lerchen", ein beliebtes und wohlschmeckendes Gebäck, sind lediglich ein süßer Trost für einen bitteren Verlust. In früheren Jahrhunderten fing man die echten Lerchen, wenn sie im Herbst und Frühjahr auf dem Zug nach oder von Süden durch Leipzig kamen, so daß in guten Jahren Zehntausende der Singvögel ihr Leben lassen mussten, um als gesuchter, fetter Leckerbissen in die Pfanne zu wandern.

Im Jahre 1720 verkaufte man an den sieben Innen- und Außentoren der Stadt insgesamt 404.340 Lerchen, nach damaliger Rechnung 6.724 Schock und eine Mandel. Man stellte fest, daß die bei Nacht gefangenen Tierchen fetter waren und wollte nur noch "Nachtlerchen" kaufen, bei denen sich eine Zugabe von Butter erübrigte.

Zu Anfang des neunzehnten Jahrhunderts mussten für ein Schock "Leipziger Lerchen" zwanzig Pfennige Abgabe entrichtet werden, daraus ergab sich für die Stadt eine jährliche Einnahme von fünfzehntausend Mark, was einem Fang von fünf Millionen Vögeln entspricht. Kein Wunder, daß endlich im Jahr 1876 auch die Lerche von der Liste der jagdbaren Tiere abgesetzt wurde, um ein völliges Aussterben der Art zu verhindern. Welcher Konditor auf den genialen Einfall kam, den Verlust durch seine Erzeugnisse auszugleichen, ist nicht mehr zu ermitteln.

Torten

Wir haben ein reichhaltiges Angebot an Torten (zur Galerie) Diese werden in unserer Bäckerei Konditorei Herzog GmbH frisch und mit Liebe hergestellt. Zu unserem Angebot gehören u.a.:

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